In der zweiten Septemberhälfte 2026 trafen sich 20 Interessierte im Unterengadin, um sich intensiv mit der Bestimmung von Wildrosen auseinanderzusetzen.
Constanze Conradin von Botanik Exkursionen sowie die beiden Rosenfachleute Rebekka Moser und Steffen Boch leiteten den Workshop. Im theoretischen Teil vertieften die Teilnehmenden wichtige Bestimmungsmerkmale wie die Form der Kelchblätter, die Behaarung und Drüsen an Blättern und Fruchtstielen sowie die Beschaffenheit der Stacheln. Mithilfe gezielter Schnitte mit einer Rasierklinge untersuchten sie sogar den Griffelkanal.
Am Nachmittag ging es hinaus ins Gelände: Auf einer kurzen Exkursion konnten die Teilnehmenden gleich sieben Wildrosenarten im Feld bestimmen.
Dass der Workshop die Teilnehmenden motiviert hat, zeigt sich auch in den Fundmeldungen: Hatten FloRae-Mitarbeitende bis dahin im Jahr 2026 bereits gut 450 Rosenfunde gemeldet, kamen seit dem Workshop nochmals rund 250 Meldungen hinzu. Der Spätsommer und Herbst sind besonders geeignete Jahreszeiten, um Wildrosen zu bestimmen.
Flora Raetica freut sich über weitere Fundmeldungen zu den Wildrosen Graubündens!
Unterstützt wurde der Workshop von der Fundaziun Pro Terra Engiadina.



