Constanze Conradin sammelt auf der Exkursion Anschauungsmaterial von Rosa canina (Hunds-Rose). Foto: Urban Angehrn, 19.09.2026

Wildrosen entdecken und bestimmen im Unterengadin

In der zweit­en Sep­tem­ber­hälfte 2026 trafen sich 20 Inter­essierte im Unteren­gadin, um sich inten­siv mit der Bes­tim­mung von Wil­drosen auseinan­derzuset­zen.

Con­stanze Con­radin von Botanik Exkur­sio­nen sowie die bei­den Rosen­fach­leute Rebek­ka Moser und Stef­fen Boch leit­eten den Work­shop. Im the­o­retis­chen Teil ver­tieften die Teil­nehmenden wichtige Bes­tim­mungsmerk­male wie die Form der Kelch­blät­ter, die Behaarung und Drüsen an Blät­tern und Frucht­stie­len sowie die Beschaf­fen­heit der Stacheln. Mith­il­fe geziel­ter Schnitte mit ein­er Rasierklinge unter­sucht­en sie sog­ar den Grif­felka­nal.

Am Nach­mit­tag ging es hin­aus ins Gelände: Auf ein­er kurzen Exkur­sion kon­nten die Teil­nehmenden gle­ich sieben Wil­drose­narten im Feld bes­tim­men.

Dass der Work­shop die Teil­nehmenden motiviert hat, zeigt sich auch in den Fund­mel­dun­gen: Hat­ten Flo­Rae-Mitar­bei­t­ende bis dahin im Jahr 2026 bere­its gut 450 Rosen­funde gemeldet, kamen seit dem Work­shop nochmals rund 250 Mel­dun­gen hinzu. Der Spät­som­mer und Herb­st sind beson­ders geeignete Jahreszeit­en, um Wil­drosen zu bes­tim­men.

Flo­ra Raet­i­ca freut sich über weit­ere Fund­mel­dun­gen zu den Wil­drosen Graubün­dens!

Unter­stützt wurde der Work­shop von der Fun­daz­i­un Pro Ter­ra Engiad­i­na.

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